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Twenty-five Years with J.

Tagung vom 1.-3. Juni 2018, Rostock

25 Jahre Johnson-Jahrbuch sind ein Anlass zum Feiern und nach vorn zu blicken. Wir begehen das Jubiläum, indem wir die 5. Internationale Uwe Johnson-Tagung unter den Titel Twenty-five Years with J. stellen. Über drei Tage hinweg werden fünfzehn Referentinnen und Referenten aus Deutschland, Italien, Japan und Kanada den kulturhistorischen Horizont rekonstruieren, in dem der Autor schrieb und seine Bücher gelesen wurden, und sich auch mit der ästhetischen Arbeitswelt Uwe Johnsons beschäftigen. Unser Jubiläum steht zwischen zwei großen: 800 Jahre Hansestadt Rostock und 600 Jahre Universität Rostock. So viel Anfang ist selten. Das 25. Johnson-Jahrbuch erscheint im Dezember.

Die Tagung wird von der Uwe Johnson-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Uwe Johnson-Forschungsstelle der Universität Rostock und der Arbeitsstelle »Uwe Johnson-Werkausgabe« der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften an der Universität Rostock ausgerichtet.

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Vergangene Veranstaltungen


»Vertrauen auf die Neugier der Leser«

4. Internationaler Doktorandenworkshop vom 15.-16. Juni 2017, Rostock

Der Internationale Doktorandenworkshop der Uwe Johnson-Gesellschaft bietet Studierenden, Masterstudierenden und Doktoranden alle zwei Jahre in Rostock ein Forum, um aktuelle Fragen zu Leben und Werk Uwe Johnsons zu diskutieren. Er lädt dazu ein, den Nachwuchs der Johnson-Forschung bei der Arbeit zu beobachten.

Diese Veranstaltung wird von der Uwe Johnson-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Uwe Johnson-Forschungsstelle sowie der Uwe Johnson-Werkausgabe der BBAW an der Universität Rostock ausgerichtet.

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Uwe Johnson in seiner Zeit

Tagung vom 3.-5. Juni 2016, Rostock

Uwe Johnson war der Ansicht, »dass ein Roman oder ein Gedicht für den Leser ein Modell einer Zeit oder Vergangenheit anbieten, das er mit seinem eigenem Bilde des Dargestellten vergleichen kann«. Die Zeit, in der er lebte, und das Bild, das er davon entworfen hat, bilden den Gegenstand der Tagung. Dabei gilt die Aufmerksamkeit zum einen dem kulturhistorischen Horizont, in dem sich Johnson bewegte, vor dessen Hintergrund er schrieb. Zum anderen soll geklärt werden, inwiefern die poetologischen Prämissen seines Werks ihrer Zeit verhaftet sind. Zu diesem Zweck werden verschiedene Zugänge zusammengeführt: Es werden personelle und politische Konstellationen zur Sprache kommen, ästhetische Entscheidungen und Erklärungen rekonstruiert sowie die Wahrnehmungen von Kollegen und Kritik näher betrachtet. Die verschiedenen Fragestellungen sind verbunden in dem Bemühen, Johnsons Rolle als Autor und öffentliche Figur aus den Gegebenheiten der Zeit heraus zu beschreiben und so seinem Selbstverständnis einen Schritt näher zu kommen. Dieses Selbstverständnis beschrieb er seinerzeit ex negativo: »Das Wort ›gesamtdeutsch‹ verstehe ich nicht, es ist in der Wirklichkeit schwer zu belegen, und mit dem Etikett ›Dichter beider Deutschland‹ können Sie mich jagen, freilich auch wegen der Berufsbezeichnung«.

Diese Veranstaltung wird von der Uwe Johnson-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Uwe Johnson-Forschungsstelle der Universität Rostock und der Arbeitsstelle »Uwe Johnson-Werkausgabe« der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften an der Universität Rostock ausgerichtet.

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»Vertrauen auf die Neugier der Leser«

3. Internationaler Doktorandenworkshop vom 17.-19.6.2015, Rostock

Der Internationale Doktorandenworkshop der Uwe Johnson-Gesellschaft bietet Studieren-den, Magistranden und Doktoranden alle zwei Jahre in Rostock ein Forum, um aktuelle Fragen zu Leben und Werk Uwe Johnsons zu diskutieren. Er lädt dazu ein, den Nachwuchs der Johnson-Forschung bei der Arbeit zu beobachten.

Diese Veranstaltung wird von der Uwe Johnson-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Uwe Johnson-Forschungsstelle sowie der Uwe Johnson-Werkausgabe der BBAW an der Universität Rostock ausgerichtet.

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»Von Zeit zu Zeit lese ich alles noch einmal.« Uwe Johnson und der Kanon

Tagung vom 22.-25. Mai 2014, Rostock

Dass Uwe Johnson zum Kanon gehört, ist unbestritten. Wie sein Werk darin einzuordnen wäre, bedarf allerdings der genaueren Betrachtung. Johnsons Verhältnis zum Kanon war doppelbödig: »Von Zeit zu Zeit lese ich alles noch einmal, wie ich überhaupt viel lese, moderne und alte, klassische Texte«, sagte Johnson 1969 und präsentierte sich als traditionsbewusster Leser. Im selben Gespräch heißt es jedoch weiter: »literarische Vorbilder gibt es für mich nicht. Jeder Schriftsteller muß sich seinen Stoff selber beschaffen, er muß sich seine Form selbst erarbeiten.« Spricht hier der traditionslose Autor?
Johnsons Position ist nicht radikal, sondern komplex. Die Zahl der literarischen Bezüge in seinem Werk, offen und verborgen, ist erheblich, die Formen der Anverwandlung reichen vom Zitat bis zur kryptischen Allusion. Den zeitgenössischen Bemühungen, ihn als »Dichter der beiden Deutschland« zu kanonisieren, verweigerte er sich. Auf der Tagung wird der Versuch unternommen, Johnsons Werk genauer im Kanon zu verorten. Die Rezeptionsgeschichte seiner Texte bietet viele Anlässe, die Funktionsweisen der Kanonisierung genauer zu betrachten.

Diese Veranstaltung wird gemeinsam ausgerichtet von der Uwe Johnson-Forschungsstelle, der Uwe Johnson-Gesellschaft und der Universität Rostock.

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Weil jedes Menschen Erfahrung löcherig ist. Uwe Johnson und Walter Kempowski

Tagung vom 11.-13. Mai 2012

Uwe Johnson und Walter Kempowski sind die beiden bedeutendsten „Mecklenburger“ Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Es liegt nahe, ihr Werk vergleichend zu betrachten. Die Gemeinsamkeiten der Autoren und ihrer Werke reichen weit über Herkunft und regionale Bezüge hinaus; die Unterschiede sind in vielerlei Hinsicht aufschlussreich. Mit dieser Tagung werden Johnson und Kempowski zum ersten Mal in größerem Rahmen nebeneinander gestellt. Die Aufmerksamkeit gilt der Poetologie und dem Selbstverständnis beider Autoren. Neben dem dokumentarischen Aspekt in der Arbeits- und Herangehensweise kommen auch thematische und motivische Parallelen der Werke zur Sprache: das Verhältnis von Landschaft und Welt, Familie und Erzählen sowie Heimat und Erinnerung.

Diese Veranstaltung wird vom Institut für Germanistik der Universität Rostock, von der Uwe Johnson-Gesellschaft, der Kempowski-Gesellschaft Gießen und dem Kempowski-Archiv-Rostock gemeinsam ausgerichtet.

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