Forschungsstelle

Aktuelles



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Die Uwe Johnson-Forschungsstelle wurde zum 1.10.2012 an der Universität Rostock eingerichtet. Voraussetzung für die Einrichtung der Forschungsstelle war die Übernahme des Uwe Johnson-Archivs durch die Johannes und Annitta Fries Stiftung, die es der wissenschaftlichen Erschließung und Forschung zur Verfügung stellt.

Die Mitarbeiter*innen der Forschungsstelle widmen sich hier dem Vermächtnis des Schriftstellers Uwe Johnson. Ihre zentrale Aufgabe ist es, den Nachlass des Schriftstellers inhaltlich-systematisch zu erfassen, um ihn der Forschung zugänglich zu machen. Ihnen steht Prof. Helbig, Inhaber der Uwe Johnson-Stiftungsprofessur, zur Seite.

Zum umfangreichen Bestand gehören eine Arbeits- und eine Privatbibliothek, insgesamt ca. 8.000 Bücher, Manuskripte, insbesondere Briefe, zusammen etwa 50.000 Blatt Papier sowie etliche Memorabilien, wie beispielsweise die »Katze Erinnerung«. Auch eine Schallplatten- sowie Zeitungsausschnittsammlungen, allen voran der New York Times und des Spiegels, sind erhalten und sollen sukzessive erschlossen werden. Den ersten bedeutenden Schritt dazu, den Umzug des Archivs vom Deutschen Literaturarchiv Marbach nach Rostock, haben die Mitarbeiter der Forschungsstelle im Oktober erfolgreich gemeistert. Von 1985 bis 2009 war das Uwe Johnson-Archiv in Frankfurt am Main beheimatet. Im Jahr 2010 erfolgte dann der Umzug in das Deutsche Literaturarchiv Marbach. Von dort wechselte es in der Woche vom 15. bis 19. Oktober an die Universität Rostock. Hier finden Sie einige Bilder des Umzugs.

Auf dieser Seite werden die Erschließungsarbeiten dokumentiert und Informationen zur Archivbenutzung bereitgestellt. Zusätzlich führen wir hier die Johnson-Bibliografie fort, die Nicolai Riedel 1976 begonnen hat. Für die Jahre 2009–2013 steht diese bereits zur Verfügung und wird in Zukunft ausgebaut. Am 17. Oktober 2013 wurde das Rostocker Uwe Johnson-Archiv eröffnet. Es steht damit der wissenschaftlichen Erforschung wieder zur Verfügung.